Solaranlagen – mit diesen Kosten sollte gerechnet werden

Die Solaranlage Kosten fallen seit Jahren stetig und das nicht zuletzt aufgrund der immer weiter steigenden Nachfrage. Aber mit welchen Kosten muss man bei einer Solaranlage tatsächlich rechnen und woraus setzen sich diese überhaupt zusammen? Alles Wissenswerte und Interessante zu dem Thema „Solaranlage Kosten“, zeigt der nachfolgende Ratgeber auf.

Solaranlage Kosten – mit diesen Beträgen muss in 2019 in etwa gerechnet werden
Eine Solaranlage oder auch eine Photovoltaikanlage schlägt mit nur rund einem Prozent Betriebskosten der gesamten Investitionskosten pro Jahr, zu buche. Da das Zinsniveau derzeit weiterhin unverändert günstig ausfällt, halten sich auch die Kosten für die Finanzierung einer Solaranlage im Rahmen. Alleine seit dem Jahr 2006 ist der dominierende Anteil an Kosten jedes Jahr etwa um 13 Prozent gefallen, was somit einen Preisfall von 75 Prozent ergibt. Gründe dafür sind eine steigende Nachfrage und natürlich auch der technologische Fortschritt.

Solaranlage Kosten – mit so viel muss ein Einfamilienhaus rechnen

Die Solaranlage Kosten liegen derzeit durchschnittlich für eine schlüsselfertige Anlage bei rund 1.300 Euro je kWp. So würde für ein Einfamilienhaus und eine durchschnittliche Solaranlage in etwa Kosten, von knapp 8.000 Euro (netto) entstehen. Interessierte sollten jedoch nicht nur den Kostenfaktor im Auge behalten, sondern auch Wert auf eine entsprechende Qualität legen, denn Geiz kann an dieser Stelle ein sehr schlechter Berater sein. Bedenkt man das Einsparen von einigen Hundert Euro und dem daraus resultierenden Verzicht auf Sicherheit und Garantie, scheint das Gleichgewicht nicht mehr gegeben zu sein. Da es sich um bei einer Solaranlage um eine äußerst langlebige Anschaffung handelt, sollten beim Kauf auch hochwertige Markenprodukte zum Einsatz kommen.

Solaranlage – Kosten im Bereich Netzanschluss

Die Kosten für den Netzanschluss ermitteln sich aus dem § 13, Abs. 1. des EEG und setzen sich aus folgenden Punkten zusammen:

  • Pro Jahr rund 30 Euro Miete und einmalig für den Kauf zwischen 500 und 1.000 Euro
  • Miete oder auch Ankauf vom Einspeiszähler
  • Bau oder Umbau vom Zählerkasten

Von Experten wird derzeit immer noch empfohlen, sich für die Mietvariante zu entscheiden, denn aufgrund von Inflation und dem Geldwertverlust, zeigt sich eine Rechnung auf 20 Jahre günstiger, als es bei einem Kauf der Fall wäre. Allerdings stellt dies nur eine Empfehlung dar, denn eine genaue Gewissheit kann erst die ferne Zukunft liefern.

Solaranlage Kosten – mit welchen Betriebskosten muss gerechnet werden?

Innerhalb der Kalkulation für eine Solaranlage sollten nicht nur die Anschaffungskosten berücksichtigt werden, sondern auch verschiedene Nebenkosten. Wird eine Solaranlage in Betrieb genommen, entstehen Folgekosten durch beispielsweise Reparaturen, Wartung und auch für den Austausch eines neuen Wechselrichters sowie diverse andere Ersatzteile. Berücksichtigt werden muss zudem auch die Versicherung für eine Solaranlage. Da in den ersten Jahren nach der Inbetriebnahme kaum oder gar keine Wartungen anfallen, ist gerade dieser Zeitraum kaum mit Betriebskosten belastet. Im Laufe der Zeit kann es jedoch immer mal wieder zu kleineren Reparaturen kommen, z.B. an der Technik und auch Wartungen und Reinigungen werden anstehen. Ausgegangen werden kann von laufenden Betriebskosten jährlich, welche etwa einem Prozent der Wert der Anlage entsprechen. Zudem kommt es zu einer Zählergebühr, welche sich in einem Rahmen von 15 bis 35 Euro abspielt.