Photovoltaikanlage Finanzierung: Lohnt sich der Bau trotz staatlicher Kürzungen?

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Die Investition in eine Photovoltaikanlage hat sich bisher für private Betreiber als sehr lukrativ erwiesen. Nicht nur der Eigenverbrauch wurde durch den Staat finanziell gefördert, auch die Einspeisung der erzeugten Energie in öffentliche Stromnetze wurde gut entlohnt. Zum Mai 2012 wurden die Einspeisevergütungen jedoch gekürzt, die Eigenverbrauchsvergütung sogar gänzlich gestrichen. Gründe für die Kürzungen waren die in den ersten Jahren starke Nachfrage nach Photovoltaikanlagen und der Preisabfall in Folge von immer billiger werdenden Solarmodulen. Da die Einspeisevergütung für PV-Anlagen auf eine Laufzeit von 20 Jahren garantiert wird, sind lediglich jene Betreiber betroffen, die ihre Anlagen erst nach dem 01. Mai 2012 in Betrieb genommen haben.
Aber lohnt sich der Bau trotz all der Kürzungen immer noch?

Wer über den Bau einer Photovoltaikanlage nachdenkt und bei der Frage nach der Finanzierung über die Degression der Einspeisevergütung stolpert, fragt sich sicherlich: Ist eine Solaranlage noch immer lukrativ? Eine Antwort hängt von vielen Faktoren ab. Grundsätzlich können private Betreiber von einer Solaranlage profitieren, wenn sie den Strom zum Eigenverbrauch nutzen. Insbesondere dann, wenn der selbst erzeugte Strompreis unter dem eingekauften liegt. Bei einer Vergütung bis zu 19,5 Cent pro Kilowattstunde kann sich eine Photovoltaikanlage durchaus lohnen. Über eine gute Rendite entscheidet bei der PV-Anlage jedoch auch der Standort (sowohl innerhalb Deutschlands als auch auf dem Grundstück/Gebäude), die Sonnenstunden, Größe und Beschaffenheit.
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Dennoch muss bei der Finanzierung gut kalkuliert werden. Nach wie vor bieten viele Banken und Bausparkassen Energiedarlehen zu günstigen Konditionen an – nicht selten mit niedrigen Zinsen und langen Laufzeiten! Somit müssen auch diese Kosten, inklusive Ratenzahlungen, Abschlussgebühren und ähnliches, bei der Kalkulation berücksichtigt werden.

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