Sonnenschutz gegen den Hitzekollaps der Solaranlage

Warmwasser-Kollektoren wandeln die Sonnenenergie direkt in Wärme um für den Warmwasserkreislauf im Haus. Dort speist es die Heizung und steht zur Warmwasserversorgung zur Verfügung. Während diese Systeme selbst im Winter noch beachtliche Temperaturen liefern, ist die Stärke der Sonnenenergie im Sommer für diesen Kollektortyp schnell zu viel. Ein Sonnenschutz aus Markisenstoff schont die Anlage vor Überhitzung.

Wohin mit der Solarenergie im Sommer?

Eine Schwachstelle der verfügbaren regenerativen Energien sind fehlende Speichermodule. Sonst wäre das Problem mit überhitzten Warmwasserkollektoren keines. Im Akku steht die Energie jederzeit zur Verfügung. Umgewandelt in Strom ließe sie sich sogar in ein Fremdnetz einspeisen. Ohne Speicher entsteht praktisch ein Stau: Das Wasser in den Kollektoren erhitzt immer weiter. Hat der Kollektor seinen Maximalwert erreicht, schaltet er ab. Daraus entstehen zwar keine irreparablen Schäden – schließlich handelt es sich bei dieser Abschaltung um eine Sicherheitseinrichtung – doch es drohen langfristig Probleme.

So wirkt sich wiederholte Überhitzung aus

Bei steigendem Druck in den Röhren tritt Solarflüssigkeit über ein Sicherheitsventil aus. Idealerweise sammeln Sie diese in einem feuerfesten Eimer, um die Menge des Verlusts zu überblicken. Die Flüssigkeit tritt dann vermehrt aus, wenn ein Defekt vorliegt. Mögliche Ursachen heißen:

  • Druck in der Anlage war schon im kalten Zustand zu hoch.
  • Im Ausdehnungsgefäß ist der Vordruck falsch eingestellt.
  • Das Ausdehnungsgefäß ist zu klein oder defekt.

Nachdem Sie die Ursache beseitigt haben, pumpen Sie die Flüssigkeit zurück die Anlage.

Kollektor macht Klopfgeräusche

Durch den erzwungenen Stillstand bei der automatischen Abschaltung bilden sich Blasen in der Kollektorflüssigkeit. Die Kraft der Pumpe reicht nicht aus, die Blase aus dem Rohr zu drücken. Als Notlösung kommt dann ein Öffnen der Rückschlagklappen infrage. Besser ist es, die Überhitzung mit Sonnenschutz zu vermeiden, denn sobald sich die Dampfblase im System befindet, erfolgt auch kein Solarertrag.

Gefahren und Chancen in Küche und Bad

Liegen die Temperaturen zu hoch, besteht die Gefahr von Verbrühungen. Gefährdet sind besonders Haushalte mit Kindern und hilflosen Personen. Zur Sicherheit installieren Sie einen Brauchwassermischer, der die Temperatur des heißen Wassers auf einen festgelegten Wert einstellt und dafür mit kaltem Wasser mischt. Noch besser ist es natürlich, das heiße Wasser zu verbrauchen. Durch den Verbrauch nimmt die Wärme im Kollektor ab, weil kaltes Wasser nachströmt. Waschmaschine und Geschirrspüler benötigen weniger Strom, wenn Sie heißes Wasser laden, statt kaltes zu erhitzen. Ob Ihre Geräte mit Warmwasser zu betreiben sind, weiß der Hersteller oder Sie entnehmen die Information dem Handbuch. Bei einer Neuanschaffung ist die Ausschöpfung der Kapazität der Solaranlage durchaus ein Auswahlkriterium.

Nächtliche Abkühlung für die Anlage nutzen

In den Warmwasserkollektoren ist das Wasser wärmer als im Speicher. Ein manuelles Ingangsetzen der Solar-Pumpe auf unterster Stufe wälzt die Wassermassen um. Ein Abkühlungseffekt tritt ein, der die Anlage vorbereitet auf den nächsten heißen Sommertag. Feuchte Keller in Altbauten profitieren zum Beispiel von dem Überschuss an Heizenergie. Wenn im Wohnbereich die Heizkörper dicht geschlossen sind, wird es auch im Haus nicht zu warm. Wer seine Immobilie energetisch ganz auf regenerative Energien umstellen will, kombiniert die Solaranlage mit Erdwärme und nutzt die dortigen Flachkollektoren, um die Solarenergie ins Erdreich abzugeben. Nach aktuellem Forschungsstand ist so wenigstens ein Teil der im Sommer so üppig anfallenden Solarenergie im Winter verfügbar. Allerdings erwärmt sich dadurch das Erdreich, was manche Pflanzen übel nehmen könnten.

Sonnenschutz für Warmwasser-Kollektoren

Wenn Sie das alles nicht wollen und Ihnen die tägliche Betreuung der Solaranlage zu mühselig ist, schützen Sie Ihre Warmwasserkollektoren mit Sonnenschutz aus Markisenstoff. Das ist so simpel wie effektiv. Motoren ziehen die Sonnensegel vor und entfernen sie wieder. Sie können den Sonnenschutz mit einer Zeitschaltuhr kombinieren oder im Smart Home per Smartphone steuern. Sie wählen als Schattenspender Markisentuch aus einer beachtlichen Kollektion, das Sie auch im Garten und auf dem Balkon einsetzen. Die robusten Tuche sind wetterfest und pflegeleicht.

Mehr Sonnenschutz überall im Außenbereich

Spätestens der Sommer 2018 hat gezeigt, dass Sonnenschutz unverzichtbar ist.
Ein Sonnensegel auf der Terrasse, frei aufgestellt im Garten oder über der Spielfläche der Kinder schützt die Haut vor schädlicher UV-Strahlung. Kinder sind der Strahlung im gefährlichen Maß ausgesetzt, wenn zum Beispiel die Sonnencreme im Planschbecken abwäscht. Viele mögen auch nicht mit der klebrigen Creme auf der Haut im Sand spielen. Die Kinder im Sommer im Haus zu halten wäre schade, wenn doch ein Sonnensegel für den entscheidenden Sonnenschutz sorgen kann.

Anbieter finden

Für Ihre Sonnenschutzlösungen greifen Sie am besten auf die Unterstützung eines Profis zurück. Bei der Firma Günter Hofsäß Sonnenschutz aus Niefern-Öschelbronn erhalten Sie fachmännische Planungshilfe vom Aufmaß bis zur Materialauswahl. Jedes Sonnensegel ist Maßarbeit und wird exklusiv angefertigt für beste Funktionalität und Passform. Beachten Sie, wie wertvoll gut funktionierender Sonnenschutz für Ihre kostspielige Solaranlage ist, und kreieren Sie eine homogene Gartengestaltung mit Sonnensegel für die Warmwasser-Kollektoren und den Freizeitbereich im Garten. Dank der vielfältigen Formen der Sonnensegel nutzen Sie diese übrigens auch auf dem Balkon.

Kategorien: Blog

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